Jet Ski @ Mamzar Beach

Mit der neu gefundenen „Gang“, bestehend aus lauter Microsofties + Familie waren wir am 30.04. zum Jet Ski fahren verabredet. Aber damit ihr erst einmal wißt, wer die Gang ist, hier ein Foto:

Die Gang beim Jet Ski fahren

Jetzt zum eigentlichen Thema zurück. Das Jet Ski fahren. Mamzar Beach klingt so nach schönem Strand, isses aber nicht. Dieser Strand und die dazugehörige Bucht wird hauptsächlich zum Jet Ski fahren verwendet. Deswegen weht einem auch ein ständiger Hauch von Benzin um die Nase. Dennoch ist es gerade zum Jet Ski fahren eine gute Lokation, denn durch die Buchtlage gibt es hier wenig Wellen. Und wie ich festgestellt habe, ist das ultra wichtig für Anfänger ;-).

Das ganze hat total viel Spaß gemacht und steht sicher wieder auf unserer Liste.

Der erste Ritt auf der Höllenmaschine

Folkes erste Fahrt

Das sieht schon entspannter aus

 
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Regen in Dubai

So, endlich bin ich auch in Dubai angekommen und habe die ersten Tage schon viele neue und interessante Eindrücke erhalten. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

Für meinen ersten Artikel habe ich das Thema Wetter gewählt. Man könnte jetzt meinen, dass es außer sonnig nicht viele Unterschiede gibt, aber auch ich musste mich eines besseren belehren lassen.

Die ersten beiden Tage war es wirklich schon sehr warm. Tagsüber hatten wir bis zu 38°C. Am Morgen und am Abend ist es dann schon angenehmer. Die Tiefgaragen haben sich als Hitzefall herausgestellt. In Deutschland ist es dort meistens kühler, in Dubai allerdings staut sich hier die warme Luft, so dass es bis zu 45°C warm ist. Ein Ort, wo ich mich definitv nicht lange aufhalte. Und sicher ist es ein „guter“ Vorgeschmack auf die Sommermonate.

Vor zwei Tagen am Abend gab es ein heftiges Gewitter mit vielen Blitzen, Donner usw. Bei uns hat es auch geregnet, allerdings nicht so doll. Wie ich aber am nächsten Tag feststellen musste, hat es in einigen Teilen der Stadt extrem viel geregnet. Da das eher eine Seltenheit ist, gibt es in ganz Dubai keine Kanalisation, so dass das Wasser nicht ablaufen kann. Deswegen sind über Nacht an vielen Stellen neue Seen entstanden. Diese werden nur in Notfällen abgepumpt. Ansonsten wartet man hier auf die Sonne. Diese hat sich aber in den letzten zwei Tagen hinter Wolken versteckt, so dass es wirklich angenehm draußen war (ca. 30° nur). Das hat allerdings auch das Verschwinden der Seen verhindert. Eventuell komme ich morgen noch dazu ein Foto davon zu machen.

Also eins habe ich gelernt, auch in Dubai gibt es doch unterschiedliches Wetter.

Den „See“ konnte ich leider nicht mehr fotografieren. Vielleicht tut es auch ein Bild vom nassen Innenhof 🙂

echte Pfützen vom letzten Regen

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Manchmal ist einfach die Luft raus

Reifenpanne

Heute ein Bericht über ein neues Abenteuer, dass sowohl Deutsche Technologie (oder die Abwesenheit solcher) als auch die Verhältnisse hier in Dubai beinhaltet.

Am Freitag, 8-April-2011 kommen wir so gegen 18:00 Uhr vom Einkaufen aus der Ibn Batuta Mall und fahren nach Hause.

Gerade, als wir die große Autobahn Sheik Saeed Road erreichen, gibt’s ein Gerumpel hinten rechts und das Auto zieht wie verrückt nach rechts.

Ich schalte also Warnblink ein, wir halten an, Anita steigt auf der Beifahrerseite aus und sieht, dass wir hinten rechts einen Platten haben.

Figure 1: Reifen mit Riss

To run flat or to not run flat

Da ist der moderne Mann ja nun wieder komplett aufgeschmissen! Reifen platt? Watt is datt denn?

Seit der Erfindung von Run-Flat-Reifen (deutsch: Reifen mit Notlaufeigenschaften) brauchte ich mich um zwei Dinge nicht mehr zu sorgen, weil Run-Flats in meinen 5er BMW Dienstfahrzeugen Standard waren:

  • Reifenwechsel, weil es keinen Ersatzreifen mehr gab und man bei Panne einfach langsamer (max. 80 km/h) bis zur nächsten Werkstatt fährt.
  • Reifenluftdruck. Weil Run-Flat-Reifen so dicke Seitenwände haben, dass man einen Platten nicht mehr sehen würde, sind automatische Luftdruck-Überwachungssysteme (Tyre Pressure Monitoring) eingeführt worden.

Ganz schön platzsparend

Offensichtlich verfügt mein neuer Audi Q7 weder über Run-Flat noch über Luftdrucküberwachung, was eine echte Schande für ein 85.000 Euro teures Auto ist. Aber über die fehlenden Features im Q7 werde ich mal in einem anderen Blog sprechen.

Also Handbuch aus dem Handschuhfach und mal unter „Self-Help“ nachgeschaut:

Da ist typisch deutsch alles hervorragend erklärt (natürlich auf English oder Arabisch) inklusive, wie man ein „Space-saving spare wheel“ verwendet.

Oh, was ist das? Es gibt in dem riesigen Q7 nicht mal ein vollwertiges Reserverad oder wenigstens Notrad? Nein.

Beim Q7 mit drei Sitzreihen gibt’s nur ein „Reserverad (Platz sparend)„.

Das sieht wirklich extrem zu klein aus wird aber mit einem kleinen Kompressor aufgepumpt

Hab ich natürlich noch nie gemacht, daher muss es eine bessere Lösung geben: Ich habe ja 24×7 Roadside Assistance bei meiner Versicherung.

Der Anruf (1)

Ok, dann mal wieder Handschuhfach auf und die Karte von der AXA Versicherung rausgeholt.

Kostenlose Rufnummer gewählt, schnell verbunden.

  • Der AXA Mann: Ihre Vertragsnummer bitte. Steht auf der Karte.
  • Ich: Hmm, da steht nix, denn ich habe von AXA eine völlig leere Karte bekomen (nur die Notfallnummer und ein AXA Logo drauf)
  • AXA: Ok, dann Ihr Kennzeichen bitte.
  • Ich: sage mein Kennzeichen
  • AXA: Kann nichts finden. Ihre Fahrgestellnummer bitte. Nur die letzten 6 Ziffern.
  • Ich: sage die letzten 6 Ziffern der Fahrgestellnummer, denn die steht glücklicherweise auf der Zulassungskarte (ist hier wie eine Plaste-Scheckkarte)
  • AXA: Kann nichts finden, tut mir leid. Auf Wiederhören.

Sehr schön. 18:30 Uhr am Rand der 6 spurigen Sheik Saeed Road, dunkel und keine Hilfe in Sicht.

Der Anruf (2)

Gut, dann eben mal bei Audi Middle East anrufe.

Kostenlose Rufnummer gewählt, schnell verbunden.

  • Audi Mann: . Ihre Fahrgestellnummer bitte. Nur die letzten 6 Ziffern
  • Ich: sage die letzten 6 Ziffern der Fahrgestellnummer
  • Audi: Q7? Cobaltblau?
  • Ich: Ja.
  • Audi: Wir schicken jemanden vorbei. Der ist in ca. 45 Minuten da.
  • Ich: Sehr schön. Danke.

Selbsthilfe

Das ist ja toll, Audi findet uns sofort, die Versicherung nicht.

Allerdings müssen wir nun 45 Minuten warten und darauf habe ich gar keine Lust. (Hier beginnt das Problem)

Also gehe ich nochmal nach hinten und hole mir das platzsparende Reserverad raus. (Oder hier)

Ich starte den Kompressor und alles sieht ziemlich gut aus, bis es einen lauten Knall gibt und ich da im Dunkeln fast zu Tode erschrecke.

Aber alles gut: Der Reifen hat sich nur entfaltet und liegt jetzt voll auf der Felge.

Der Kompressor hat ein Manometer auf dem bei 2,5 bar ein roter Strich ist. Wir sind bei 2,49, oder so. (Oder hier)

Nachdem ich nun alles schön bereit gelegt habe (Ersatzrad fertig, Wagenheber, Radkeile, Werkzeug liegt bereit) kann’s nun losgehen mit dem eigentlichen Reifenwechsel.

Jacking Mode

Ich nehme das Handbuch und lese erneut nach:

Handbremse anziehen, Radkeile auseinanderfalten und unter das Vorderrad schieben, Auto in „Jacking mode“ schalten, Radmuttern lösen.

Moment! Jacking Mode???

Unser Q7 hat Luftfederung (Adaptive Air Suspension). Wenn ich nun mit dem Wagenheber anfange, die Kiste anzuheben, fährt die Luftfederung an der Stelle das Rad weiter nach unten, um den Niveauausgleich durchzuführen.

Dagegen kann mein Wagenheber natürlich nicht anstinken, er hat ja nur einen kleinen Hub. Daher muss man dem Auto im Menü sagen, dass man in den Wagenheber Modus (Jacking Mode) will. Dann hält die Luftfederung still.

Wieder viel Platz gespart

Um es kurz zu machen: Ich kann erfolgreich das Rad wechseln. Ich sage dem Hilfsdienst per Telefon ab. Wir packen alles ein und fahren vorsichtig los.

Auf einmal gibt es einen Rummms und das Auto zieht schon wieder nach rechts.

Wir halten an, schauen nach: Das Space-saving spare wheel ist nahezu im Ursprungszustand, platt und wir fahren fast auf der Felge.

Figure 2: Platzsparender Reservereifen platzsparend ohne Luft

Nun sind uns die Optionen ausgegangen.

Ich entscheide daher, dass wir auf dem platten Notrad nach Hause fahren. Es qualmt und stinkt aber wir schaffen die ca. 4 km bis in die Tiefgarage.

Wir stellen das Auto so ab, dass wir am nächsten Morgen gut an’s kaputte Rad kommen und gehen dann zu unserer Steakhause Verabredung.

Figure 3: Auto bereit zum Reifenwechsel

Nächster Morgen

Am nächsten Morgen um 09:30 Uhr fahre ich mit einem Taxi mit dem kaputten Reifen im Kofferraum zum nächsten Reifenhändler.

Der hat keine Dunlop. Wir müssen als zu Audi.

Die gute und die schlechte Nachricht

Bei Audi ist es rappelvoll. Ich frage beim Ersatzteillager nach dem Reifen. Zum Glück sind noch 2 da.

Allerdings kann er mir den heute nicht verkaufen, weil das Computersystem down ist.

Ich muss also zu Dubai Methoden greifen: Ich rufe meinen Kontakt von Audi an (ein Deutscher aus München). Gabor ist hier der Service Leiter von Audi.

Gabor regelt alles, meine Kreditkarte wird mit AED 2000 geblockt, was in etwa dem Preis des Reifens entspricht und wenn das Audi Computersystem wieder online ist, wird der richtige Preis ermittelt und alles verrechnet.

Mein neuer Reifen ist nach dieser Odyssee in 10 min fertig, ich schnappe mir ein Taxi und fahre zurück nach Hause.

Dort wechsele ich das Rad und fahre nun mit dem Q7 mit dem kaputten Ersatzrad im Kofferraum erneut zu Audi.

Bei Audi muss ich nun erklären, wie ich es geschafft habe, Reifen und Ersatzreifen so abzunudeln, dass beide Räder komplett ersetzt werden müssen.

Ich erkläre alles und werde wenigstens nicht sofort schallend ausgelacht. Sie sind ja doch sehr nett bei Audi Dubai…

Die Rechnung

Hier also die Rechnung dafür, dass ich nicht 45 minuten auf jemanden warten wollte, der Reserveräder vollständig aufpumpen kann:

  • Neuer Reifen: Dunlop, 295/35 R21 = AED 1800 = 338 Eur
  • Neues Reserverad (Platzsparend) = AED 2099 = 395 Euro
  • Taxi (insgesamt) = AED 70 = 13 Eur
  • Zeit: 09:30 – 12:00 Uhr

Und so pumpt man so ein Reserverad richtig auf:

http://www.youtube.com/watch?v=atEHN9tX77g&NR=1

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Der Saudi und sein Gaudi

Na gut, der Prinz war bestimmt kein Saudi. Aber der Reim musste halt gelingen…

Heute hatte der Prinz wohl Lust auf ein wenig Unterhaltung.

Also wird Käpt’n Ahab angewiesen, die Schaluppe klarzumachen.

Außerdem muss das ja fürs Familienalbum festgehalten werden. Deshalb wird die Videokamera rausgeholt.

Beim Prinzen sieht dann so aus:

Helikopter mit Video-Crew (roter Pfeil), Rennboot genau darunter (grüner Pfeil), Zuschauer auf Surfbrett (gelber Pfeil)

 

Aufgenommen mit einer Canon PowerShot SX210 IS mit 14x Zoom

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Die tägliche Dosis Wahnsinn

Der Montag, 21-März-2011 hätte eigentlich ein ruhiger Tag sein sollen.

Ausnahmsweise mal keine Handwerker, Putzfrauen/-Männer oder sonstige Termine.

Gegen 10:00 Uhr klingelt es an der Wohnungstür und ein Mann von der Security* steht davor.

Ich öffne, er gibt mir diesen Brief: 

Ok, der Brief hat das Datum 16-März, erhalten habe ich den Brief am 21-März und morgen 22-März wird mir Wasser & Strom abgestellt.

Sehr schön, da darf ich ja nun mal in Panik geraten.

Ich rufe nun also bei der Dubai Electricity and Water Authority (DEWA) an.

Dort bestätigt man mir, dass ich einen vollständig eingerichteten Account habe, es keine ausstehenden Rechnungen gibt und alles ok ist.

Mit dieser Info rufe ich nun bei Seven Tides an.

Es stellt sich heraus, dass die diesen Brief pro Forma an alle Mieter gesendet haben.

Wer sich nun in Panik bei Ihnen meldet, hat vermutlich alles geregelt und wird sodann von der Mahnliste genommen.

Ist ja auch viel einfacher, als vorher rausfinden zu müssen, wen man abmahnen muss.

Wieder ein Vormittag draufgegangen, weil hier eben andere Sitten herrschen…

(bzgl. Security: Hier ist das gesamte Gelände mit Security Personal abgesichert. Vorn bei der Einfahrt ist ein richtiges Wachhäuschen, an jedem Eingang sitzt ein Security Posten und am Pool wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ob sich jemand unberechtigt aufhält.)

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Das Auto

Unser neues Auto ist da!

Wir haben uns für einen neuen Audi Q7 quattro entschieden.

Getestet hatte ich vorher:

  • Cadillac Escalade V8, 440 PS
  • BMW X6, V6
  • BMW X5, V6
  • Cadillac SRX, V6
  • BMX X6, V8 (gebraucht)

Zum Schluss bin ich dann als alter BMW Fan bei Audi gelandet. Ironisch.

Doch zurück zum Q7. Hier ein paar Daten:

Ausstattung „Select All“ (minus Anhängerkupplung)
Farbe außen Cobaltblau metallic
Farbe innen Leder Verano cardamom beige
Motor 3.0 TFSI V6 supercharged (333 PS)
Getriebe Automatik 7-Gang Tiptronic mit Schaltwippen
Preis AED 290.000 (~58.000 Eur)
Versicherung AED 10.000 (~2.000 Eur) pro Jahr
Garantie 3 Jahre
Wartungsservice 5 Jahre kostenlos

 

Die (wie ich finde) besten Extras:

  • Klimakomfort Sitze vorn mit Sitzlüftung
  • Adaptive Air Suspension (Luftfederung mit Hoch- und Runter-Verstellung)
  • Parksystem mit Rückfahrkamera
  • Komfortzugang (man muss den Schlüssel nur in der Hosentasche haben)
  • Doppelverglasung mit Wärme- und Schallisolierung
  • Bose Sound System

Bilder

Die meisten Fotos wurden auf der Palme auf dem West Crescent aufgenommen (roter Pfeil).

Das Auto steht entgegen der Fahrtrichtung. Deshalb kann man im Hintergrund die Skyline von Dubai sehen.

(Der blaue Pfeil zeigt, wo wir wohnen.)

Drite Sitzreihe hochgeklappt und Sicherheitsgurt eingeklinkt.

Zweite Sitzreihe vorgekippt. Dritte Sitzreihe noch umgeklappt.

Kofferaum bei hochgeklappter dritter Sitzreihe. Übrigens: Im Kofferaum rechts ist ein Schalter zum Absenken des Autos für’s Beladen (über Luftfederung)

Luftfederung voll hochgefahren.

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Lustiges Bilder raten

Endlich Wochenende! (zur Erinnerung: das ist hier Freitag und Samstag)

Nun habe ich auch Zeit für ein kleines Bilderrätsel.

Was ist das?

Ja genau!

Demnächst mehr dazu.

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